Ihr Browser versucht gerade eine Seite aus dem sogenannten Internet auszudrucken. Das Internet ist ein weltweites Netzwerk von Computern, das den Menschen ganz neue Möglichkeiten der Kommunikation bietet.

Da Politiker im Regelfall von neuen Dingen nichts verstehen, halten wir es für notwendig, sie davor zu schützen. Dies ist im beidseitigen Interesse, da unnötige Angstzustände bei Ihnen verhindert werden, ebenso wie es uns vor profilierungs- und machtsüchtigen Politikern sch¨tzt.

Sollten Sie der Meinung sein, dass Sie diese Internetseite dennoch sehen sollten, so können Sie jederzeit durch normalen Gebrauch eines Internetbrowsers darauf zugreifen. Dazu sind aber minimale Computerkenntnisse erforderlich. Sollten Sie diese nicht haben, vergessen Sie einfach dieses Internet und lassen uns in Ruhe.

Die Umgehung dieser Ausdrucksperre ist nach $95a UrhG verboten.

Mehr Informationen unter www.politiker-stopp.de.

Das Jahr neigt sich zu Ende

31.12.2005 on 21:24 | In Aus dem Leben | 5 Comments

Ich bin vor weninigen Stunden wieder zuhause gelandet. In knapp zweieinhalb Stunden endet dieses Jahr. Ein für mich nicht nur gutes und schönes Jahr. Viel Shice ist passiert. Hab auch ziemliche shice Menschen in diesem Jahr getroffen. Aber alles in allem überwiegen die positiven Dinge. Ich schaue freudig auf 2006. Es wird einiges an Spaß bringen.

Start to preparing for 2006 right now ;-)

22C3: Last day

31.12.2005 on 21:19 | In CCC | No Comments

Der letzte Tag. Das Wetter hatte sich gebesert. Es lag zwar Schnee und es war bitter kalt. Aber die Sonne schaute auf uns runter. Es war keine Wolke am Himmel. Es galt noch einige Stunden durchzuhalten.

Interessant war der Vortrag über Paperprototyping von zwei Mädels. Dabei geht es um eine Schnelle und intuitive Möglichkeit um GUI-Prototypen mit Papier zu entwerfen und am Benutzer zu testen. Das ganze funktioniert für erste Tests und Evaluierungen ganz gut. War mir zwar schon bekannt. Aber einige Dinge ware nauc hneu für mich. Zum Beispiel wie man eine GUI Für ein Handy austesten kann, indme man ein Handymodell aus Papier bastelt und die GUI hinter das ausgeschnittene Loch für das Display legt. Somit hat man gleich eine Kontrolle über die richtigen Proportionen.

Ein weiterer interessanter Vortrag war über Freenet. Ein Netzwerk welches anonym ist aber ein intelligentes Routing anwendet. Man muss sehen was daraus wird.

Richtig lustig war hingegen der Bluettooth-Hacking-Vortrag. Unglaublih was da so alles geht. Nicht etwa weil Bluetooth ein schlechter Standard wäre. NEin, es liegt schlicht und ergreifend an der beschissenen Implementierung der Handy- und Devicehersteller. Wen verwunderts, wenn diese Dinger immer mehr können müssen und Produktentwicklungszyklen von unter einem Jahr haben. Ist schon krass, dass man mit einem Laptop mit Bluetooth mal eben sämtliche Bilderchen, Telefonbuicheinträge und was sonst noch so auf de mHandy ist sich ansehen und runterladen kann. Oder das man sich in ein Headset einklinken kann um das Telefonat mitzuhören.

Was gab es noch? Das NOC-Review war ein kurzer Abriss über die Netzwerkinfrastruktur im BCC. Ich will hier nicht zu viel über belanglose technische Details verlieren. Nur so viel: Das BCC und somit der gesamte Kongress waren mit einer Bandbreite von 20 GBit/s angebunden. Das ist laut Aussage der Veranstalter weit mehr an Bandbreite was ganz Afrika zur verfügung hat. Dementsprechend hingen ab dem zweiten Tag überall Zettel mit der Aufschrift “Use more Bandwith!”. Es war angeblich das Beste Netzwerk das man jeh an einem Chaos Communication Congress hatte. Ich kanns nicht beurteilen, da ich kein Device mit eine MAC-Adresse dabei hatte.

Natürlich auch wieder vorhanden waren die Security Nightmares 2005. Was ist so alles schief gelaufen, was ist von den letztjährigen Vorhersagen eingetreten und was wird uns nächstes Jahr erwarten. Ein großer Teil nahm dabei die Rubrik “Datenverluste” ein. Diverse Organisationen und Firmen haben beträchtliche Datenmengen (Kundendaten usw.) verloren. Was einem nicht wundern muss wenn man seine Backups via DHL versendet.

Und zu guter letzt war dann alles ganz schnell vorüber. Wir haben den Abend zu dritt in einem spanischen Grill House ausklingen lassen. Haben uns den Wanst vollgeschlagen und sind danach zum Chillout in die C-Base Space Station gegangen. Ich kann mich nicht mehr daran erinnern wie lange wir durchhielten. Ich erinnere mich nur das wir irgendwann zum Hotel zurück sind und dass uns am nächsten Morgen das Mädchen von der Rezeption (schnuckelige Asiatin) weckte und fragte, ob wir auschecken wollen…

22C3: Private Investigation (3rd day)

31.12.2005 on 21:19 | In CCC | No Comments

Der dritte Tag des Kongresses war extrem informativ. Allerdings hatten wir alle morgentliche Anlaufschwierigkeiten und das obwohl die Vorträge eine Stunde später als letztes Jahr beginnen. An diesem Tag hat mich hauptsächlich der Vortrag von Fravia. Er zeigte was noch so alles mit Google & Co. möglich ist. Zum Beispiel nach mp3s oder Passwörtern suchen. Wie das genau funktioniert, also wie man Google & Co. richtig einsetzt, beschreibt Fravia auf seiner Webseite zum Vortrag.

Ein weiterer ganz witziger Vortrag befasste sich mit der Thematik via Radar Luftaufklärung zu betreiben ohne selbstz ein teures Radargerät aufstellen zu müssen — ganz von den behördlichen Schwierigkeiten abgesehen. Im Prinzip eine ganz einfache Methode: Man benutzt einfach die Radioemmisionen die schon vorhanden sind. Entweder von Radaranlagen oder von sonstigen Funkquellen, wie Fernseh- oder Radiosender, Handymasten usw. usf. Wie es genau funktioniert ist etwas komplex und hat mit Physik und Dopplereffekt zu tun. Ich verschone hier den Leser. Es gibt allerdings eine Opensourcesoftware die die eingefangenen Radiosignale (Yagi-Antenne genügt) so umrechnet, dass man ein Radarbild mit Geschwindikkeit und Entfernung bekommt.

Amüsant war der Vortrag über das XBox-Hacking. Siebzehn Fehler hat Microsoft bei der ersten Version der XBox gemacht, welche es ermöglicht haben die Kiste zu Hacken ohne sie öffnen zu müssen. Die XBox 360 ist erst seid einigen Wochen draußen. Man hat schon detaillierte Kentnisse über ihren Aufbau und es dauert wahrscheinlich nur noch Tage bis Wochen bis auch diese gehackt ist. Und was haben wir dabei gelernt? Memory is just a donut :-)

Dieses Jahr habe ich mir den Fnord-Jahresrückblick von draußen ansehen müssen. Wegen Überfüllung leider geschlossen. Allerdings muss ich sagen war er diesmal nicht so berauschend. Er dauerte insgesamt nur 40 Minuten und es waren längst nicht so viele spannende Dinge dabei. Doch eins: In USA wurde ein Flughafen für drei Stunden wegen eines Bio-Waffenangriffs geschlossen. Später stellte sich heraus, dass es sich lediglich um einen Haufen Dachsscheiße handelte. Wozu brauchen die Amis eigentlich noch Terroristen?

22C3: Landing zone

31.12.2005 on 21:17 | In CCC | No Comments

Samstag. Sylvester. Der letzte Tag im Jahr 2005 und auch der letzte Tag in Berlin. Wir wurden von einer reizenden Asiatin mit Brille geweckt und verwöhnten uns anschliessend mit Donuts und Café. Eigentlich beabsichtigten wir mal noch auf den Alex hoch zu kraxeln. Allerdings war das Wetter nicht so der Brüller. Es war ziemlich bewölkt und nieselig. Zudem standen ne Menge Leute an. Wir beschlossen lieber am Pergamonmuseum anzustehen. Dort ist es warm und die Sicht ist trotz beschissenem Wetter gut. Doof nur dass die Museen alle um halb zwei zu machten. Nun gut. Die Leute wolle nja auch mal frei haben. Für mich auch nicht weiter tragisch, da ich die wichtigsten Sehenswürdigkeiten Berlins schon kenne.

Wir hingen dann halt ein bisschen im Tacheles rum. Ich hab mir dort Kunst gekauft. Die hängt jetzt bei mir an der Wand. Wir sind noch essen gegangen, diesmal italienisch. Als wir zurück im Hotel waren stellte mein Begleiter fest, dass er den Zettel für die Gepäckaufbewahrung verloren hatte. Und die Dame von der Rezeption — leider nicht mehr die schnuckelige Asiatin mit Brille — machte mal zicken. Es dauerte zwanzig Minuten bis sie endlich den shice Koffer rausrückte. Wir ware neh schon spät dran. So durften wir dann ein Taxi nehmen weil es mit der Bahn zu knapp geworden wäre fürs Boarding. Sauber. Den Taxifahrer drängeln bei vollen Straßen und scheiß Witterungsverhältnissen.

Am Flughafen mussten wir uns dann erst mal anhören warum wir so spät seien. Am Schalter hab ich mich freundlich entschuldigt, da ich dachte, es würde sonst nur noch länger dauern. Aber jetzt mal an dieser Stelle: was verdammt noch mal soll das? Wen nich spät komme ist das meine Sache. Auch wenn es ein 30 € Billigflug ist. Ich muss mich vor dieser Ticketschlampe doch niocht rechtfertigen. die hat gefääligst die shice Tickets rauszulassen und ihre Fresse zu halten. Beziehungsweise un sfreundlich in den Arsch zu kriechen. Wenn wir massiv zu spät gekommen wären hätten wir schon selbst gesehen das der Flieger weg ist.

Richtig lustig war dann die Eingangskontrolle. Da ja mitlerweile auch die Terrorgefahr in Deutschland extremst hoch ist, muss alles penibel kontrolliert werden. Man muss alle Jacken ausziehen. Auch Pullover mit Reißverschlüssen sind Jacken. Normale Pullover muss man nicht ausziehen. Auch wenn im Falle meines Begleiters ein muslimischer Türke darin steckt. Okay, der war fiess. Meine Schuhe mussten separat durchleuchtet werden, weil da halt Stahlkappen drin sind. Die Kamera haben sie drei Mal durch das Röntegengerät gelassen. Jedes mal mit der Beteuerung das würde dem Film nichts machen. Da bin ich mal gespannt. Falls der Film am Arsch ist gibts einen bösen Brief. Letzetn Endes durften wir dann doch mitfliegen. Auch wenn wir alle potentielle Kriminelle und Terroristen sind.

Ach ja, richtig lustig waren diesmal die Flugbegleiterinnen. Bei ihren “Schwimmübungen” zu den Sicherheitsmaßnahem. Eine blubbert ja den Text und die anderen machen vor. Richtig lustig wird es wenn sie die Wege zu den Notausgängen zeigen. Irgendwie erinnert mich das jedesmal an Synchronschwimmen.

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