13.03.2006 on 16:13 |
In Medien & Internet |
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Das Onlinemagazin Telepolis ist zehn Jahre alt geworden. Alles Gute an dieser Stelle. Telepolis steht ja seid einigen Wochen bei mir im Newsreader. Anlässlich zum Jubiläum gibt es ein kleines Rätsel mit netten Preisen.
Ich habs gelöst. Jetzt bin ich mal gespannt, ob ich Glück habe und etwas gewinne
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13.03.2006 on 14:35 |
In Politik |
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Wen könnte man damit wohl meinen? Wer versucht seid dem 11. September 2001 die “Achse des Bösen” zu bekämpfen und Frieden und Demokratie in Länder zu exportieren, in denen lange Zeit der Fundamentalismus und die Unterdrückung herrschte. Allerdings muß man sagen dass dieser Exportschlager nicht wirklich ankommt. Sehen wir uns doch mal die jüngsten Baustellen dieser weltverbessernden Nation an: Da ist der Iran. Der Iran hat natürlich Angst, dass man ihm auch die westliche Demokratie aufdrücken will und droht mit atomarer Aufrüstung. Ein Grund mehr dieses Land zu “demokratisieren”. Dann gibt es da ja auch noch den Irak. Über den wird immerhin auch noch fast täglich in den Nachrichten berichtet. Und wie man da so hört und sieht läufts mit der “demokratisierung” ja richtig blendend. Wenigstens fakelt keiner mehr das kostbare Erdöl ab wie 1996 im Desert Storm. Aber da war doch noch ein Befreiungsschlag. Wie hieß dieses LAnd noch gleich? Ja, Afghanistan. Das gibts immer noch. Man mag es kaum glauben, denn keine Sau interessiert sich mehr für dieses Land und was dort geschiet. Man hat ein paar Bomben geschmissen, versucht Bin Laden zu fangen (und hat dabei kläglich versagt) und die Taliban verjagt. Zum Teil zumindest. Die Frauen laufen trotzdem in weiten Teilen des Landes in Burquas herum. Sie werden jetzt zwar nicht mehr gesteinigt, aber dafür vergewaltigt. Das ist ja schon mal ein großer Schritt in Richtung Demokratie. Und die weltweite versorgung mit Opium aus dem Hindukush ist auch wieder gesichert.
Eine der wenigen Frauen im afghanischen Parlament (Malalai Joya) kann ihr Maul nicht so aufmachen wie sie gerne würde. Sonst legt man sie einfach kurzer hand um. Wer? Diejenigen die von den USA unterstützt werden und auch von Deutschland. Denn Deutschland hat dot Soldaten stationiert. Was machen die dort? Blöd rumstehen und sich schön aus den innenpolitichen geschehnissen raushalten. So wie alle anderen auch. Denn die Innenpolitik dieses Landes geht uns jetzt ja nichts mehr an, nachdem wir sie völlig umgekrempelt haben. Feine Einstellung: Wir marschieren in ein Land ein, schmeissen Bomben und töten Menschne, weil dort ein menschenverachtendes Regime an der Macht ist, das im Namen Alahs so ziemlich alles tut, was man in einer Demokratie nicht tut. Und dann stellt man fest, dass das ganze mit der Demokratisierung doch nicht ganz so einfach ist. Dann verpisst man sich einfach und lässt den halbfertigen Krempel einfach liegen. Mit dem Effekt das es jetzt nicht besser ist als vorher, sondern nur anders. Und keine Sau interessiert es, weil es keine aufregenden Bilder der “embedded” Journalisten gibt.
Was bewegte mich zu diesem zynischen Beitrag? Auf Telepolis las ich ein Interveiw mit Malalai Joya. Und es ist sehr ernüchternd und traurig dies zu lesen. Als amerikanischer Soldat würde ich mich ernsthaft fragen wofür ich dort mein Leben riskiert habe!
13.03.2006 on 13:03 |
In Medien & Internet |
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Leztens fand in HAmburg die Jonet 2005 statt. Telepolis berichtet darüber. Interessant ist das diesmal Müller von Blumencron von Spiegel Online wesentlich netter zu der Blogger-Szene war. Er hatte einst behauptet das 99 % der Blogs Müll seinen. Jetzt sagt er lediglich noch dass es düster aussähe wenn der Journalismus so arbeiten würde wie die ganzen Blogger.
Nun, meine Meinung ist, dass mit Sicherheit ganz viel Müll und Bullshit im Netz veröffnetlicht wird. Ob das jetzt 99 % oder mehr oder weniger sind ist aber für mich nicht ausschlaggebend. Für mich ist die Frage interessanter, wieviel denn von den klassischen Medien (Print, TV und Radio) Müll veröffentlichen? Wenn ich mir RTL2, SuperRTL, Sat1, Pro 7 und deren Nachrichtensendungen und Reportagen ansehe, da kann ich qualitativ absolut keinen unterschied zu einem drittklassigen stümperhaften Blog erkennen.
Ist halt die Frage: Wer darf dämlichen “Gehirnfick” publizieren? Nur diejenigen die es schon “seid jeher” machen oder darf es jeder der die Möglichkeit dazu hat? Wenn es jeder machen kann (mit Hilfe der neuen Medien) wirds halt schwieriger sich abzuheben. Man hat auf einmal wesentlich mehr Konkurenz.