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Die neuen Medien und der Journalismus

13.03.2006 on 13:03 | In Medien & Internet | No Comments

Leztens fand in HAmburg die Jonet 2005 statt. Telepolis berichtet darüber. Interessant ist das diesmal Müller von Blumencron von Spiegel Online wesentlich netter zu der Blogger-Szene war. Er hatte einst behauptet das 99 % der Blogs Müll seinen. Jetzt sagt er lediglich noch dass es düster aussähe wenn der Journalismus so arbeiten würde wie die ganzen Blogger.

Nun, meine Meinung ist, dass mit Sicherheit ganz viel Müll und Bullshit im Netz veröffnetlicht wird. Ob das jetzt 99 % oder mehr oder weniger sind ist aber für mich nicht ausschlaggebend. Für mich ist die Frage interessanter, wieviel denn von den klassischen Medien (Print, TV und Radio) Müll veröffentlichen? Wenn ich mir RTL2, SuperRTL, Sat1, Pro 7 und deren Nachrichtensendungen und Reportagen ansehe, da kann ich qualitativ absolut keinen unterschied zu einem drittklassigen stümperhaften Blog erkennen.

Ist halt die Frage: Wer darf dämlichen “Gehirnfick” publizieren? Nur diejenigen die es schon “seid jeher” machen oder darf es jeder der die Möglichkeit dazu hat? Wenn es jeder machen kann (mit Hilfe der neuen Medien) wirds halt schwieriger sich abzuheben. Man hat auf einmal wesentlich mehr Konkurenz.

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