Wenn man seine Rechnungen nicht bezahlt
31.10.2006 on 12:00 | In Filme, Medien & Internet | No CommentsDann kann sowas passieren. Lustiges und sehenswertes Filmchen. Gefunden über Katrin.
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Ihr Browser versucht gerade eine Seite aus dem sogenannten Internet auszudrucken. Das Internet ist ein weltweites Netzwerk von Computern, das den Menschen ganz neue Möglichkeiten der Kommunikation bietet.
Da Politiker im Regelfall von neuen Dingen nichts verstehen, halten wir es für notwendig, sie davor zu schützen. Dies ist im beidseitigen Interesse, da unnötige Angstzustände bei Ihnen verhindert werden, ebenso wie es uns vor profilierungs- und machtsüchtigen Politikern sch¨tzt.
Sollten Sie der Meinung sein, dass Sie diese Internetseite dennoch sehen sollten, so können Sie jederzeit durch normalen Gebrauch eines Internetbrowsers darauf zugreifen. Dazu sind aber minimale Computerkenntnisse erforderlich. Sollten Sie diese nicht haben, vergessen Sie einfach dieses Internet und lassen uns in Ruhe.
Die Umgehung dieser Ausdrucksperre ist nach $95a UrhG verboten.
Mehr Informationen unter www.politiker-stopp.de.
Dann kann sowas passieren. Lustiges und sehenswertes Filmchen. Gefunden über Katrin.
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Es war ein mal die Fußballweltmeisterschaft in Deutschland…
Gestern abend war ich in Söhnke Wortmanns Dokumentation über die deutsche Nationalmannschaft. Zunächst: Ein sehr gelungener und sehenswerter Film. Und das obwohl es mit etwas wackeliger Handkamera aufgenommen wurde.
Ich bin selbst von mir überrascht wie ich mich von der WM-Euphorie hab mitreisen lassen. Fußball interessiert mich nicht wirklich. Mit dme Sport konnte ich noch nie wirklic hetwas anfangen. Geschweige denn mit Bundesliga und dem Konsum des piels vor der Mattscheibe. Eigentlich hatte ich geplant die komplette WM aus Deutschland zu fliehen um den Fußballproleten aus dem Weg zu gehen. Das hat allerdings nicht ganz geklappt. Ich hab lediglich die Vorrunde in Barcelona verbracht. Und da konnte ich das WM-Fieber genießen. Denn man kann ausgelassen den Fußball feiern ohne laut zu grölen und sich wie Dorfpopanze zu benehmen.
Zurück in Deutschland verstand ich dann die Welt nicht mehr so ganz. Ich erinenr mich an die ganzen Unkenrufe aus meinem Bekanntenkreis und den Medien: Deutschland hatte Glück dass sie die WM ausrichten, sonst hätten sie gar nicht mitspielen dürfen usw. usf. Und dann waren plötzlich alle auf dem Wir-werden-Weltmeister-Tripp. Auf einmal hatt man auch nimemr auf Klinsi rumgehackt.
Ja, wer hätte das gedacht? Na ja, die Entäuschung gegen die Italiener verloren zu habe nwar schon groß. Auch bei mir. Aber niemand hätte geglaubt dass wir so weit kommen würden. Es war eine wunderbare Stimmung des hoffnungsvollen Nachforneblickens in Deutschland. Das kommt auch in dem Film über das Sommermächen rüber. Eine von Wortmann gelungener Einblick hinter die Kulissen.
Hut ab auch hier noch mal vor Jürgen Klinsmann. Auch wenn viele Lachen, wenn er mit seinem schwäbischen Dialekt daher kommt. Er hat was drauf! Er hat in dem Film einen paar interessante Sätze gesagt, die ich hier mal sinngemäß wiedergeben möchte: “In Deutschland hat sich eine Mentalität etabliert über alles zu jammern. Man möchte an dem erreichten um jedne Preis festhalten und ist nicht bereit die gleiche Kraft für etwas neues aufzubringen. Und das ist Stillstand.”
Leider bekomm ich das nur Sinngemäß zusammen. Aber der Kern ist klar. Das habe ich an anderer Stelle schon einmal gehört und es ist etwas dran. Wir sind die unangefochtenen Weltmeister im Jammern!
Wie ich hier gelesen habe hat ein chinesischer Online-Shop dicht gemacht, wei ler die japanische Variante der Playstation 3 in Europa verkauft hatte. Sony hatte wohl erfolgreich geklagt. Warum sol lden bitte die japanische PS3 resp. PSP (was auch immer) denn nicht in Europa verkauft werden dürfen? Die Begründung des Verbraucherschutzes halte ich für ziemlich hanebüchen.
Mir drängt sic hda auch gleich noch die Frage auf wozu es eigentlich diesen beschissenen Ländercode bei DVDs gibt? Warum wollen die Schmocks nicht, dass ich amerikanische DVDs auf einem europäischen DVD-Player abspielen kann? Vielleicht weil die DVDs hier viel teurer verkauft werden als in USA? Aber jetzt mal ganz ehrlich libe Wirtschaft: Würdet ihr ein Produkt nicht auch am anderen Ende der Welt kaufne wenn es dort billiger zu bekomme nist? Das ist doch einer der Grundästze vom Wirtschaften. Und ist das nicht gerade einer der vielbeschworenen Vorteile der Globalisierung?
Aber kann es vielleicht sein, dass ihr die Globalisierung nur toll findet, solange ihr einen Vorteil habt? Sobald ihr aber NAchteile empfindet wird die Globalisierung verhindert wo es nur geht. Mit aberwitzigen rechtlichen Konstrukten. Wacht mal langsam auf und hört endlich auf eure Lebensgrundlage permanent über den Tisch zu ziehen. Es könnt sonst mal ein böses Erwachen geben.
Ich wart nur drauf dass mir der Cheff von Sony BMG mal im Dunkel begegnet
Diesmal war der Webmontag ja an der HdM in Vaihingen. Mir persönlich gefiel es besser als beim letzten mal. Dieses mal war nicht so dieser krasse “Web 2.0″-Hype in der Luftz. Liegt vielleicht daran, dass die “Medienbranche” vielleicht inzwischen festgestellt hat, dass sie sich damit slebst lächerlich macht? Diesmal war also weniger seichtes Blahfasel.
Die erste Präsentation war von Professesor Rafael Capurro über das Thema Hermeneutik und Semantik. Ein eher theoretischer Vortrag bei dem es nicht um Computer, IT oder sonstigen Multimediakram ging, sondern um eine klassische Wissenschaft: Was bedeuten Wörter und Sätze, Wie komtm diese Bedeutung zu stande. Sehr interessant und auf jedne Fall ein Thema mit dem man sich ausseinader setzen sollte, da es eine Grundvorraussetzung des Verstehns ist.
Jan Theofel erzählte dann etwas darüber wie man größere Weblog-Projekte realisiert. Im Großen und Ganzten ging es allerding nur darum wie er sein Projekt Jan kocht WM-Rezepte umgesetzt hat. Man kann sich jetzt natürlich fragen warum jemand 1000 Personenstunden in so ein Projekt investiert. Aber gut, jedme sein Hobby. Allerdings war das nicht wirklich der Brülelr was da erzählt wurde: Von einem großen Weblog-Projekt würde ich in dem zusammenhang nicht reden. Von groß würde ich sprechen wenn es darum geht mehreren Autoren das bloggen zu ermöglichen, ein Redaktionssystem zu haben und mit zugriffne von ein paar tausend Hits pro Stunde kalr zu kommen. Im endeffekt erzählte er auch nur worauf man so bei einer Requirementsanalyse achten sollte. Anfängerwissen für eine nSoftwareentwickler.
Zu guter letzt war noch Max Völkel vom FZI Karlsruhe da um etwas über Semantic Wikipedia zu erzählen. Ein interessnater Vortrag zu einer Erweiterung der bisher bekannten Software MediaWiki, die unter anderem für Wikipedia eingesetzt wird. Die Idee dahinter ist, dass Links in Wikipedia nicht mehr einfahc nur durch Kategorien gruppiert sein können, sondern dass Links eine semantische Relation bekommen. So dass für die Maschine der Grund der Verlinkung deutlich wird. Ein Beispiel: Für den Wikipedia-Eintrag Stuttgart wird statt einfach Fläche 207,36 qkm eine spezialle relation der Form [[hat Fläche: 207,36 qkm]] angegeben. Dadurch wird es dann möglich Wikipedia zu fragen welche Städte alle eine Fläche von Größer 100 qkm haben, da über diese semantischen Auszeichnungne die Maschine die Relationen zwischen Links kennt. Ein sehr spannendes Thema und es wäre durchaus möglich dass Wikipedia noch dieses Jahr damit beginnt.
Das wars dann auch schon mit Vorträgen an diesme Webmontag. Das beisammensein danach habe ich diesmal nicht so lange genossen, da ich wei immer ziemlich im Aktionsstress bin.
Noch ein paar subjektive Schlußbemerkungen zu diesme Webmontag:
Die letzten beiden Nächte hatte ich seltsame Träume. Nun gut, ich träume meistens seltsames. Meistens abgefahrene Geschichten mit mir in der Hauptrolle. Aber die letzten beiden Nächte waren die Träume dahingehend seltsam, dass jemand in diesen Träumen aufgetaucht ist. Jemand der sich eigentlich schon lange nicht mehr in meinen Träumen hat blicken lassen.
Darüber muß ich irgendwie schon den ganzen Tag nachdenken. Es ist ein im Trüben meiner Seele fischen. Verbunden mit einem leicht unangenehmen Gefühl. Da sind noch unerledigte Dinge, offene Rechnungen, unbeantwortete Fragen.
Und die Zeit vergeht. So oder so. Nein, das ist falsch! Die Zeit vergeht nicht. Wir vergehen! Irgendwann ist’s einfach zu spät.
Am 9. und 10. November finden im Römerkastell unter dem Motto “Digital Lifestyle” die Stuttgarter Medientage statt. Der Eintritt ist kostenfrei.
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Nächsten Montag, dem 23.10. ist wieder Webmontag in Stuttgart. Dieses mal in Vaihingen an der HdM. Ich bin gespannt wieviel seichtes Gelaber diesmal vertreten ist.
Hab ich schon erwähnt wie meine Definition von Web 2.0 ist? Nein? Also: Web 2.0 bedeutet, jetzt können auch die mitmachen die keine Ahnung haben. Das schlimme ist aber, dass auch noch diejenigen mitreden die keine Ahnung haben. Ersteres ist ja okay. Senkung der technischen Zugangsbarriere usw. usf. Aber inkompetentes Blafasel von angeblichen Medienfachleute braucht eigentlich keiner. Aber dazu hab ich sowieso noch einen Post in der Pipeline.
Gestern las ich bei Heise-Online das der Google-Cheff Eric Schmidt den Politikern erklären möchte wie das Internet funktioniert. Seiner Meinung nach seien die durchschnittlichen Regierungsmenschen nicht in dem Alter der Leute die das Internet benutzen. Zu gut Deutsch: Die Politiker haben keine nblassen Dunst wovon sie Reden. Gut, dieses Gefühl hat man nicht nur, wenn es um die sog. Neuen-Medien geht. Aber gerade in dem Bereich nimmt es halt extreme Auswüchse an, wenn man sieht was z.B. das Minesterium der Brigitte Zypris so fabriziert. Zu erwähnen seien da nie Novellierung des Urheberechtsgesetzes, Softwarepatente und zu guter Letzt dann noch das neue “Antihacker-Gesetz”, welches das BEsitzen, Zugänglichmachen und Herstellen von sog. “Hacker-Tools” verbieten soll. Da merkt man dann schon sehr deutlich, dass man in den luftigen rosawolkigen Höhen der politischen Elfenbeintürmen nicht wirklich verstanden hat wie neue Medien funktionieren.
Bestätigen tut das diese Meldung von Heise, bei der es um den überall geforderten Jugendmedienschutz geht. Da fordern alte Damen und Herren, die Internet vielleicht gerda mal noch vom Hörensagen kennen, dass Kinder und Jugendliche diese schrecklichen Pornos und Gewaltfilme aus dem Internet nicht sehen sollen, weil das die Entwicklung der Kinder stören würde. Es ist nur lächerlich zu glauben, dass man das so einfach filtern können. Was soll man den deren Meinung nach tun? Alle Bordergateways an deutschen Grenzen abklemmen und eine de-Domain gibts dann nur noch auf Antrag und Vorlage eines Führungszeugnisses. Zugriff auf Domains ausserhal Deutschlands nur noch nach Benatragung und für einzelne identifizierte Menschen.
Den Damen und Herren von Vorgestern sollte mal endlich klar werden, dass neue Medien wie das Internet halt einen grundlegenden Unterschied zu den klassischen Medien aufweisen: Es gibt keine ndedizierten Sender der vom Statt problemlos reguliert werden kann, sondern im Intenret passier tgenau das was Brecht schon sagte: Jeder der an der an dem Medium teilnimmt wird gleichzeitig zum Sender und Empfänger von Inhalten.
Bevor man darüber nachdenkt die “schrecklichen” Kinderpornos und Snuv-Videos “wegzuzensieren”, sollte man vielleicht mal darüber nachdneken, ob man nicht auf gesellschaftlich soziologischer Ebene etwas gegen diese Phänomene unternehmen kann. Denn ic hsag mal eiskalt: Nur weil ich das Video in dem eine Fünfjährige brutal vergewaltigt wird aus dem Netz herauszensiere, hab ich dem Mädchen nicht gehoilfen. Und diejenigen die das Filmchen anschauen wollen, weil sie es aufgeilt, die werden immer Mittel und Wege finden um auch dran zu kommen.
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Wie auf Heise zu lesen ist gibts endlich den IE 7. Nicht dass ich ein großer Fan des Internet Explorers wäre. Gelegentlich beschimpfe ich ihn ja als Internet Exploiter. Aber es hat den Anschein dass sich die Microsoft Entwickler diesmal tatsächlich ins Zeug gelegt haben. Auch in Sachen Vista ist zu spüren, dass Microsoft von ihrem alten Kurs “Mehr Features” deutlich abkommt und vorangig versuch sichere und funktionierende Software herzustellen. Ich bin mal gespannt was der neue IE 7 kann. Er ist für mich als Web-Dev zwar kein Ersatz für den Firefox, wegen der fehlenden Erweiterungen. Aber an dieser Stelle mal ein kritisches Wort an die Firefox-Entwickler: KAnn man vielleicht mal etwas daran ändenr, dass der Browser 300 Megabyte Speicher braucht und in sekundenlange Denkpausen verfällt?
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Auf Heise gelesen: Bis zum 26. November (Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 11.00 bis 17.00 Uhr, Eintritt: 2,50 Euro, ermäßigt 1,50 Euro) ist im Tübinger Stadtmuseum eine Austellung über die Geschichte der Computer.