25.10.2006 on 13:18 |
In Computer & IT, Politik |
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Wie ich hier gelesen habe hat ein chinesischer Online-Shop dicht gemacht, wei ler die japanische Variante der Playstation 3 in Europa verkauft hatte. Sony hatte wohl erfolgreich geklagt. Warum sol lden bitte die japanische PS3 resp. PSP (was auch immer) denn nicht in Europa verkauft werden dürfen? Die Begründung des Verbraucherschutzes halte ich für ziemlich hanebüchen.
Mir drängt sic hda auch gleich noch die Frage auf wozu es eigentlich diesen beschissenen Ländercode bei DVDs gibt? Warum wollen die Schmocks nicht, dass ich amerikanische DVDs auf einem europäischen DVD-Player abspielen kann? Vielleicht weil die DVDs hier viel teurer verkauft werden als in USA? Aber jetzt mal ganz ehrlich libe Wirtschaft: Würdet ihr ein Produkt nicht auch am anderen Ende der Welt kaufne wenn es dort billiger zu bekomme nist? Das ist doch einer der Grundästze vom Wirtschaften. Und ist das nicht gerade einer der vielbeschworenen Vorteile der Globalisierung?
Aber kann es vielleicht sein, dass ihr die Globalisierung nur toll findet, solange ihr einen Vorteil habt? Sobald ihr aber NAchteile empfindet wird die Globalisierung verhindert wo es nur geht. Mit aberwitzigen rechtlichen Konstrukten. Wacht mal langsam auf und hört endlich auf eure Lebensgrundlage permanent über den Tisch zu ziehen. Es könnt sonst mal ein böses Erwachen geben.
Ich wart nur drauf dass mir der Cheff von Sony BMG mal im Dunkel begegnet
25.10.2006 on 10:08 |
In Computer & IT, Medien & Internet |
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Diesmal war der Webmontag ja an der HdM in Vaihingen. Mir persönlich gefiel es besser als beim letzten mal. Dieses mal war nicht so dieser krasse “Web 2.0″-Hype in der Luftz. Liegt vielleicht daran, dass die “Medienbranche” vielleicht inzwischen festgestellt hat, dass sie sich damit slebst lächerlich macht? Diesmal war also weniger seichtes Blahfasel.
Die erste Präsentation war von Professesor Rafael Capurro über das Thema Hermeneutik und Semantik. Ein eher theoretischer Vortrag bei dem es nicht um Computer, IT oder sonstigen Multimediakram ging, sondern um eine klassische Wissenschaft: Was bedeuten Wörter und Sätze, Wie komtm diese Bedeutung zu stande. Sehr interessant und auf jedne Fall ein Thema mit dem man sich ausseinader setzen sollte, da es eine Grundvorraussetzung des Verstehns ist.
Jan Theofel erzählte dann etwas darüber wie man größere Weblog-Projekte realisiert. Im Großen und Ganzten ging es allerding nur darum wie er sein Projekt Jan kocht WM-Rezepte umgesetzt hat. Man kann sich jetzt natürlich fragen warum jemand 1000 Personenstunden in so ein Projekt investiert. Aber gut, jedme sein Hobby. Allerdings war das nicht wirklich der Brülelr was da erzählt wurde: Von einem großen Weblog-Projekt würde ich in dem zusammenhang nicht reden. Von groß würde ich sprechen wenn es darum geht mehreren Autoren das bloggen zu ermöglichen, ein Redaktionssystem zu haben und mit zugriffne von ein paar tausend Hits pro Stunde kalr zu kommen. Im endeffekt erzählte er auch nur worauf man so bei einer Requirementsanalyse achten sollte. Anfängerwissen für eine nSoftwareentwickler.
Zu guter letzt war noch Max Völkel vom FZI Karlsruhe da um etwas über Semantic Wikipedia zu erzählen. Ein interessnater Vortrag zu einer Erweiterung der bisher bekannten Software MediaWiki, die unter anderem für Wikipedia eingesetzt wird. Die Idee dahinter ist, dass Links in Wikipedia nicht mehr einfahc nur durch Kategorien gruppiert sein können, sondern dass Links eine semantische Relation bekommen. So dass für die Maschine der Grund der Verlinkung deutlich wird. Ein Beispiel: Für den Wikipedia-Eintrag Stuttgart wird statt einfach Fläche 207,36 qkm eine spezialle relation der Form [[hat Fläche: 207,36 qkm]] angegeben. Dadurch wird es dann möglich Wikipedia zu fragen welche Städte alle eine Fläche von Größer 100 qkm haben, da über diese semantischen Auszeichnungne die Maschine die Relationen zwischen Links kennt. Ein sehr spannendes Thema und es wäre durchaus möglich dass Wikipedia noch dieses Jahr damit beginnt.
Das wars dann auch schon mit Vorträgen an diesme Webmontag. Das beisammensein danach habe ich diesmal nicht so lange genossen, da ich wei immer ziemlich im Aktionsstress bin.
Noch ein paar subjektive Schlußbemerkungen zu diesme Webmontag:
- Es wurde irgendeine Liveübertragung von irgendetwas gezeigt. Ohne Ton. Klar, sonst würde es die Vorträge stören. Allerdings muß ich ganz ehrlich sagen find ich das ziemlich nervig. Es lenkt ab! Auch wenn wir alle die Supermultimediafreaks und -gurus sind, kann man denn nicht einfach mal jemandem zuhören, wenn er was erzählt, ohne dass es blinkt und animiert ist und rumflimmert? Un ach ja, Oli Gassner, kann man es in diesme Zusammenhang auch nicht mal ne Stunde ohne Internet aushalten? Er meinte für eine nBlogger sei es essentiell ein WLAN zu haben am Webmontag. Na ja, ich versteh sowieso die Leute nicht die während eines Vortrages die ganze Zeit auf ihrme Laptop rumklackern müssen. Hört einfach mal zu und mancht euch Notitzen auf nen Papierzettel, wenn euer Hirn zu schwach ist. Und wie man sieht, kann ma nja auch ruhig mit etwas zeitlichem Abstand bloggen. Muß nicht immer alles schnell und simultan gehen. An dieser Stelle empfehle ich das Buch “Entdeckung der Langsamkeit” von Stan Nadolny.
- Warum gibt es immer wieder Menschen die nicht in der Lage sind eine kurze Präzise Frage zu stellen? Nach dem Vortrag über Hermeneutik musste eine Dame aus dem Puplikum eine Frage stellen, die sich dann zu einem eigenem Vortrag entwicklete. So etwas ist nicht nur nervig und wirkt überkandittelt. Nein, es hat auch noch den Effekt dass niemand wiklich versteht was eigentlich die Frage ist! Das hat man auch deutlich an Prof. Capurro gesicht geshene, dass er nicht wirklich wusste worum es jetzt gehen sollte. Und dann aber zum Schluß doch noch eine Frage… Liebe Unbekannte eine Reihe hinter mir: Warum hast Du nicht gleich die Frage gestellt und dir das ganze Pallaver gespart? Wenn Du uns demonstrieren möchtest dass Du auch ganz arg schlau bist, dann mach doch nen eignen Vortrag und stell dich vorne hin. Dann kannste Palabern.