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Deutschland ein Sommermärchen

26.10.2006 on 10:24 | In Filme | 2 Comments

Es war ein mal die Fußballweltmeisterschaft in Deutschland…

Gestern abend war ich in Söhnke Wortmanns Dokumentation über die deutsche Nationalmannschaft. Zunächst: Ein sehr gelungener und sehenswerter Film. Und das obwohl es mit etwas wackeliger Handkamera aufgenommen wurde.

Ich bin selbst von mir überrascht wie ich mich von der WM-Euphorie hab mitreisen lassen. Fußball interessiert mich nicht wirklich. Mit dme Sport konnte ich noch nie wirklic hetwas anfangen. Geschweige denn mit Bundesliga und dem Konsum des piels vor der Mattscheibe. Eigentlich hatte ich geplant die komplette WM aus Deutschland zu fliehen um den Fußballproleten aus dem Weg zu gehen. Das hat allerdings nicht ganz geklappt. Ich hab lediglich die Vorrunde in Barcelona verbracht. Und da konnte ich das WM-Fieber genießen. Denn man kann ausgelassen den Fußball feiern ohne laut zu grölen und sich wie Dorfpopanze zu benehmen.

Zurück in Deutschland verstand ich dann die Welt nicht mehr so ganz. Ich erinenr mich an die ganzen Unkenrufe aus meinem Bekanntenkreis und den Medien: Deutschland hatte Glück dass sie die WM ausrichten, sonst hätten sie gar nicht mitspielen dürfen usw. usf. Und dann waren plötzlich alle auf dem Wir-werden-Weltmeister-Tripp. Auf einmal hatt man auch nimemr auf Klinsi rumgehackt.

Ja, wer hätte das gedacht? Na ja, die Entäuschung gegen die Italiener verloren zu habe nwar schon groß. Auch bei mir. Aber niemand hätte geglaubt dass wir so weit kommen würden. Es war eine wunderbare Stimmung des hoffnungsvollen Nachforneblickens in Deutschland. Das kommt auch in dem Film über das Sommermächen rüber. Eine von Wortmann gelungener Einblick hinter die Kulissen.

Hut ab auch hier noch mal vor Jürgen Klinsmann. Auch wenn viele Lachen, wenn er mit seinem schwäbischen Dialekt daher kommt. Er hat was drauf! Er hat in dem Film einen paar interessante Sätze gesagt, die ich hier mal sinngemäß wiedergeben möchte: “In Deutschland hat sich eine Mentalität etabliert über alles zu jammern. Man möchte an dem erreichten um jedne Preis festhalten und ist nicht bereit die gleiche Kraft für etwas neues aufzubringen. Und das ist Stillstand.”

Leider bekomm ich das nur Sinngemäß zusammen. Aber der Kern ist klar. Das habe ich an anderer Stelle schon einmal gehört und es ist etwas dran. Wir sind die unangefochtenen Weltmeister im Jammern!

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